Jay Penske ist erst 44, wird aber mit den grossen alten Hasen im Geschäft verglichen. Die einen nennen ihn bewundernd «Rupert Murdoch der Unterhaltungsmedien», andere spöttisch «Möchtegern-Si-Newhouse». Newhouse war Verlegersohn und jener Chef von Condé Nast, der den Verlag mit allerhand Zeitschriften erweiterte. Die erste ernsthafte Akquise tätigte Penske 2009, damals dreissigjährig. Sie hiess Deadline Hollywood und war ein Internetportal, das mit aufmüpfigen Geschichten die übermächtige Konkurrenz von Variety und The Hollywood Reporter kitzelte.
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