Der quadratisch geschwollene Mantel steht auf zwei Pfosten, deren untere Enden in ausgelatschten Turnschuhen fussen. Der Mantel regt sich, und eine Stimme sagt: «Ich bin Bruno Cathomas.» Das Gesicht, aus dem der Satz entsteigt, ist schmal, eine helle Mondsichel über einem dunklen Körpermassiv. Das ist er, der Schauspieler, der das Märchen verkörpert vom Schweizer Bergler, der auszog, dem deutschen Theater das Fürchten zu lehren.
Keiner spielt so enthemmt wie Bruno Cathomas, keiner so berserkerhaft lärmend und im nächsten Moment so verzweifelt tonlos; keiner gewinnt seinem Körperfett einen solchen Sexappeal ab, keiner gibt seine Bauchschwarte so ungenierlich zur Beschauung frei – ...