Der Kühlschrank ist eine Art Gedächtnis. Er merkt sich die Dinge, die ich vergessen habe. Diese Dinge wandern im Lauf der Zeit auf den Kühlschrankregalen von vorn nach hinten und von den oberen Regalen in das Gemüsefach. Die neuen Sachen, die ich kaufe, stelle ich natürlich jeweils ganz vorne hin, und um Platz zu schaffen, schiebe ich die alten Sachen immer weiter nach hinten, bis sie in den hintersten Ecken des Kühlschranks zusammengedrängt dastehen wie eine Herde verängstigter Schafe. Manche dieser Sachen, etwa Essiggurken und Silberzwiebeln, verhalten sich auch nach drei oder vier Jahren unauffällig, solange man die Gläser nicht öffnet. Doch manchmal sind Dinge darunter w ...