Meine Eltern haben ihren Lebensabend in Wald im Zürcher Oberland verbracht. Hinter dem Haus ging’s hinunter zum Sagenrain am Schmittenbach, wo stillgelegte Textilfabriken und Wohnhäuser stehen. An einem ist eine Gedenktafel angebracht, die an Robert Grimm (1881–1958) erinnert. Ein Mann suchte interessenhalber diesen Ort auf und fragte nach dem Haus. Eine Frau habe ihm dann den Weg gewiesen und über Grimm abschätzig zugefügt: «Joo, en Sässelchläber isch das gsii. Wänns um mich gieng, hets für dä kei Tafle bruucht.»
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