Derzeit werden unter dem Titel «Sammlung Rau für Unicef» Objekte aus einer der wertvollsten privaten Kunstsammlungen der Welt versteigert. Unicef Deutschland ist zufrieden. Die bisherigen Auktionen haben ihr von Mai bis Juli 2013 rund 43 Millionen ÂEuro in die Kasse gespült. Bis Dezember sollen zusätzliche Verkaufsrunden die Schatullen der deutschen Stiftung weiter füllen.
Umstritten ist allerdings, ob Unicef Deutschland tatsächlich rechtmässige Eigentümerin der Kunstobjekte ist, die sie jetzt veräussert. Schuld an diesem Zweifel ist die Schweiz. Sie hatte es versäumt, das Kunst-Vermögen, das der Mäzen Gustav Rau der von ihm gegründeten Schweizer Stiftung Fondation Rau pour le ...