Ein Wein ist ein Wein ist ein Wein: Man kann mit Recht den Standpunkt vertreten, er sei ohne Kenntnis seiner Geschichte zu geniessen und zu beurteilen. Dass nach der Methode der immanenten Weinerkenntnis ein Wein sich selbst erkläre oder offenbare, wie, nach der Auffassung von Emil Staiger selig, ein Gedicht sich ohne historische und biografische Bezüge aus sich selbst interpretieren lasse. Mag sein, dass Phänomenologen des Weingenusses sogar genauer schmecken. Aber zuweilen sind die Geschichten hinter einem Wein so spannend, dass auf die auch der nicht verzichten will, der sich im Prinzip von ihnen nicht vom konzentrierten Genuss der reinen Materie ablenken lassen will.
Die Weine ...