Es waren eigentlich Selbstverständlichkeiten, die Bundesrat Didier Burkhalter (FDP) aussprach, als er letzte Woche an der ETH seine Aussenpolitik erklärte. Und doch liessen sie aufhorchen. Der Aussenminister gab denjenigen recht, die meinen, Geschichte und Tradition seien für die Schweizer Aussenpolitik «sicherlich kein schlechter Ratgeber». Und er wandte sich gegen diejenigen, für die es «die Schweiz möglichst so machen soll wie vergleichbare Länder». Denn dieser Ansatz verkenne das «einzigartige Profil» der Schweiz, «das zukunftsträchtig ist». Was soll an diesen Selbstverständlichkeiten aufhorchen lassen? Die tonangebenden Politologen höhnen seit einem Vierteljahrh ...