«Lang lebe Mutter Suu!», jubeln Zehntausende Burmesen. Sie schwenken Blumen und versuchen, der grazilen Frau mit dem Mona-Lisa-Lächeln und der frischen Blüte im Haar so nah wie möglich zu kommen. Aung San Suu Kyi wird gefeiert wie ein Popstar. Die «Lady» ist auf Wahlkampftour. Sie wirbt für ihre Partei, die Nationale Liga für Demokratie (NLD). Mit ihr wird sich Suu Kyi, Burmas Oppositionsführerin und Demokratie-Ikone, am ersten April zur Parlamentswahl in Burma stellen. Ein Berater des Präsidenten stellte ihr jüngst gar ein «angemessenes Regierungsamt» in Aussicht, sollte sie gewählt werden. Im ganzen Land ist der zarte Windhauch des Wandels zu spüren wie eine befreiende Bris ...