Gustav Brühwiler liegt in der Badewanne. Er hat das Wasser grosszügig mit Lavendelmilchversetzt, sie sei «entspannend und harmonisierend», steht auf der Flasche. Kein Luxus für einen, der wie Brühwiler Tag und Nacht in den Sielen liegt, um ein angesehenes mittleres Unternehmen im tiefen Geläuf der Konjunkturflaute auf Trab zu halten.
Es ist Sonntag, die Kinder sind irgendwo, er hat es sich nicht gemerkt, seine Frau Sophie betreibt gerade eine ihrer ständig wechselnden Sportarten, eventuell Walking,jedenfalls kommt sie nicht vor Mittag zurück, so viel hat er behalten.
Er geniesst die Schwerelosigkeit seines Körpers, ein Zustand, der normalerweise nicht seinem Körperbau entspricht. ...