Bussen und Drohungen von der SRG
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Bussen und Drohungen von der SRG
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Bussen und Drohungen von der SRG

Die SRG fordert bei jedem Fussball- und Eishockeyspiel von den Reportern der Online-Medien tausend Franken für Interviews mit den Spielern. Wer nicht zahlt, wird abgemahnt. Die Vereine werden unter Druck gesetzt, den Journalisten den Zugang zum Stadion zu verbieten.
An Selbstvertrauen mangelte es SRG-Generaldirektor Roger de Weck bei seinem Amts­antritt nicht. «Energisch werden wir die Sache der SRG vertreten», sagte er in seiner Rede ­ an der Frühjahrstagung der Verleger. Eine Kostprobe des staatlich geförderten Macht­anspruchs erhält die Konkurrenz jetzt in der Fussball- und Eishockey-Berichterstattung. In einem Merkblatt, versandt an alle Online-Medien und alle Pressechefs der Vereine, verlangt die Business Unit Sport (Abteilung für Sportrechte) der SRG «eine kostenpflichtige Kamerazugangsentschädigung» für die Sta­dien. Online-Medien mit Kameras hätten ­«ohne ausdrückliche Bewilligung» der SRG «keinen Zutritt». Bei Verstössen ...
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