Unter Weinfreunden gibt es jede Menge Fundamentalisten und Ideologen. Ich meine damit nicht in erster Linie die Anhänger eines biologischen oder integrierten Weinbaus, noch nicht einmal die Biodynamiker, die ihre Landwirtschaft mehr oder weniger strikt als Fortsetzung von Rudolf Steiners Anthroposophie verstehen. Die Resultate solch naturnahen Weinbaus sprechen für sich, auf allen Qualitäts- und Preisstufen, von relativ bescheidenen Ostschweizer Landweinen bis zu denen der burgundischen Ikone Lalou Bize-Leroy. Befremdlicher sind gewisse fixe Ideen, die sich bei einem Teil der Konsumenten finden. Etwa die Vorstellung, sortenreine Weine seien dem vorzuziehen, was pejorativ &laqu ...