Vor acht Jahren hat sie in Genf eine Initiative zur Versöhnung von Palästinensern und Israelis lanciert. Jetzt wagt Micheline Calmy-Rey einen neuen Start. Deshalb lud sie Israelis und Palästinenser, die an der Erarbeitung der Friedensinitiative federführend beteiligt waren, abermals an die Rhone. Zu feiern gab es allerdings nichts. Denn die Initiative hat nichts bewirkt. Die Aussenministerin wollte den israelisch-palästinensischen Konflikt auf dem Reissbrett lösen und setzte dabei auf zwei Personen ohne Charisma. Dieses Manko konnte auch mit Geld aus der Bundeskasse nicht wettgemacht werden – seit 2004 ist es durchschnittlich eine Million Franken pro Jahr. Mit diesem Betrag wurden di ...