Die politische Nachbearbeitung der Affäre um den gescheiterten Nationalbank-Präsidenten und Insider-Händler Philipp Hildebrand lässt weiter auf sich warten. Die von Ständerat Paul Niederberger (NW) geleitete Arbeitsgruppe der Geschäftsprüfungskommission (GPK) hatte ihren Bericht auf Januar angesagt, dann auf Anfang März verschoben; nun wird es wohl April. Grund für die Verzögerungen sind offenbar Einwände des Bundesrates gegen Vorwürfe der GPK. Vor allem die damalige Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey (SP) soll sich von Genf aus gegen die Schlussfolgerungen wehren. Von der GPK beanstandet wird, dass Calmy-Rey die dafür nicht autorisierte Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) ...