Der britische Premierminister David Cameron ist nicht zu beneiden. Seit Mitte letzten Jahres versucht er, unter Druck seines rechten Parteiflügels und der Unabhängigkeitspartei (Ukip) einen gangbaren Weg für seine Politik gegenüber der ÂEuropäischen Union zu finden. In einer Grundsatzrede hat er eine neue Basis für das Verhältnis zur EU gefordert.
Cameron legt sich auf eine Strategie fest, die für ihn einige Risiken hat. Unter der Voraussetzung, dass er die nächsten Wahlen – spätestens 2015 – als Premierminister übersteht, will er die Bedingungen für die britische EU-Mitgliedschaft neu aushandeln. Das Resultat soll den Briten in einer Volksabstimmung unterbreitet werden, vie ...