Zuerst waren es bloss kleinliche Zänkereien zwischen der Zentrale in Bern und einzelnen Botschaftern, die mit ihrer Versetzung nicht einverstanden waren. Dann wurde daraus in Hinterzimmern eine Intrige gegen Aussenminister Ignazio Cassis geschmiedet.
Mittendrin, als einer dieser Ränkeschmiede, sass wieder einmal der Genfer Ständerat Carlo Sommaruga (SP). Als wäre da eben ein Riesenskandal geplatzt, verlangte er von der Geschäftsprüfungskommission (GPK) eine Untersuchung der letzten Botschafter-Rochade. Und der Präsident der zuständigen GPK-Subkommission traktandierte dies auch noch für die nächste Sitzung.
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