Eine Kolumne wie diese ist ein Glück für einen wie mich. Ich habe einen Hang zur Gewohnheit. Vornehmer gesagt: zum Ritual. Bin ich in einer fremden Stadt (wenn ich mich denn mal überhaupt auf einen Ausbruch aus meiner Tessiner Landeierei einlasse), neige ich dazu, bei der Bar und Beiz zu bleiben, in die es mich am ersten Abend verschlägt. Nicht gerade unter Missachtung aller Qualitätskriterien, aber fast. Da ist denn eine Aufgabe ein Segen, die mich fast wöchentlich zur Überwindung der Schwerkraft und ins Unbekannte zwingt. Da habe ich mich also in den australischen Busch geschlagen, fabelhaft kühlen Riesling von Isolation Ridge getrunken, grossartige Sauvignons aus Oregon, unübertr ...