Bundesrat Ignazio Cassis ist als Aussenminister so etwas wie der Heiratskuppler der Schweiz, der Mann, der die Schweiz institutionell näher an die EU heranbringen will – mit einem von allen Seiten kritisierten Rahmenvertrag. Deshalb sind ihm alle auf den Fersen, die SP und die SVP, die Gewerkschaften und der Gewerbeverband, seit er den fertig verhandelten Vertrag der Öffentlichkeit vorstellte. An diesem Tag, dem 7. Dezember 2018, tritt er in Begleitung des abtretenden Bundespräsidenten Alain Berset (SP), des neuen Bundespräsidenten Ueli Maurer (SVP) und seines Staatssekretärs für Europafragen, Roberto Balzaretti, vor die Medien. Es ist der Moment, auf den ...