Das Unwichtigste in der Schweizer Politik sind die Bundesratswahlen. Das ist nicht ganz richtig, aber auch nicht nur falsch. Da Bundesräte wenig zu bestimmen haben, ist nicht so entscheidend, wer in dieses Amt vorstösst. Klar, Bundesräte setzen den Ton, geben rhetorische Impulse, können Themen nach vorne bringen. Kleine Macht, aber erheblicher Einfluss. Man könnte etwas daraus machen. Generell aber werden für diese Funktion Personen ausgesucht, die keinen Anstoss erregen, die es allen irgendwie recht machen.
An der aktuellen Ausmarchung ist interessant, dass sich laufend neue Kandidaten aus immer neuen Anspruchsgruppen melden: Tessiner, Frauen, Französisch sprechende Frauen, Französ ...