Dayna
Country, Soul, Gospel, Jazz, Blues und Lament – jedes Mittel ist Dayna Kurtz recht, um sich aus New York hinaus- und nach Nola hineinzusehnen. «Nola», der Kosename für New Orleans, ist der zweite Song auf ihrem neuen Album, geschrieben vor Katrina und deswegen nicht weniger authentisch. New York wird hier als Mann besungen, handsome, aber busy, die Hemden zu glänzend und zu eng, und die Freitagabende tanzen dort im Takt des Metronoms. New Orleans dagegen hat Zeit, ist weiblich und hat offene Arme, die nach Schweiss, Parfum und scharfen Gewürzen riechen. «Showdown» beginnt mit einem mächtigen, cleanen Gitarrenakkord und rasendem Besenbeat auf der Snare, eine irrwitzige Orgel g ...