Kriegsgefahr, Wachstumsschwäche, Reformstau und so weiter und so fort. Am Weltwirtschaftsforum in Davos liessen die Ökonomen keine Warnung, kein Negativszenario aus. Während die Politiker betonten, die Stimmung sei schlechter als die Realität, gaben sich die vorwiegend angelsächsischen Wissenschaftler und Kommentatoren kritisch bis pessimistisch. Etwa wegen eines Krieges gegen Irak. Financier George Soros sprach von Bushs ökonomischem Dilemma: Um die Unsicherheit auf den Finanzmärkten zu beseitigen, müsse dieser möglichst bald einen möglichst kurzen Krieg führen. Ein schneller Alleingang könnte jedoch einen Konflikt mit der internationalen Gemeinschaft provozieren, was zu neuer U ...