Am 2. Januar wurde er mitten in Paris ausgeraubt, als er sein Auto parkierte. «Ich verlor in zehn Sekunden fünfzig Jahre», sagte der Filmregisseur Claude Lelouch, 81, später am Radio: Die Diebe hauten mit «dem Gepäck meines Lebens» ab, zwei dicken Taschen mit Notizbüchern, mit Dialogen, die er in Cafés aufgeschnappt hatte, Ideenskizzen, Beobachtungen, Einfällen, Erinnerungen. Und dem fertigen Drehbuch zu seinem nächsten Film, «Oui et non». Er hatte keine Kopie davon und suchte wie ein Clochard vergeblich in den Abfallkörben des Quartiers. Er suchte Vergangenheit und Zukunft.
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