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Mit Riesenbrimborium startete der jüngste Marvel-Blockbuster «X-Men: Days of Future Past». Eine Selbstfeier des Kinos.
Die Zeiten sind auch nicht mehr das, was sie mal waren: Sie haben ihre besten Zeiten hinter sich. Keinen wehmütigen Respekt mehr vor der Vergangenheit, keine tiefempfundene Ehrfurcht mehr vor der Zukunft. Alles Hans was Heiri, und die Gegenwart ist es sowieso, längst aufgebraucht – jedenfalls im Kino. Da wird zwar nach wie vor Gas gegeben, Autos fegen über Pisten, Züge kreischen über Gleise, und Jumbos donnern durch die Luft, aber zunehmend ziellos, nur fürs Auge des Zuschauers gemacht, und aus dem Tempo und seinen Steigerungsexzessen wird allmählich Terror. Filme, in denen der Raum und seine Überwindung wichtig sind, gibt es noch, aber sehen will sie kaum einer. Im grossen zirzens ...
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