Es gebe kaum ein Geschäft, das den Bundesrat in mehr Sitzungen beschäftigt hätte, sagte Moritz Leuenberger (SP) 2010 im Nationalrat. Der damalige Energieminister meinte den Klimaschutz. Auch laut Leuenbergers Nachfolgerin Doris Leuthard war die CO2-Reduktion eine Herzensangelegenheit der Regierung. «Wir sind überzeugt, dass die Klimapolitik für die Zukunft dieses Landes ganz ent- scheidend ist», so die CVP-Politikerin vor einem Jahr im Ständerat. Das bundesrätliche Pathos wirkte. Die ganze Schweiz kämpft seither gegen die Erderwärmung. Das Parlament beschloss eine CO2-Reduktion um zwanzig Prozent bis 2020. Die Wirtschaft engagiert sich mit freiwilligen Massnahmen und dem Klimarapp ...