Weinprämierungen können ja eine dubiose Angelegenheit sein. Führen sie Verbände mit grossen Mitgliederlisten durch, werden die Medaillen oft mehr nach diplomatischen als nach qualitativen Kriterien verteilt, und dies ziemlich inflationär. Aber es gibt auch ernsthafte und originelle Konkurrenzen, und die Burgunder-Trophy des österreichischen Wine-and-Dine-Magazins Falstaff gehört zweifellos dazu. Sie zeichnet, versteht sich, nicht die französischen Grossmeister der Sparte aus, sondern österreichische Winzer, die sich mit burgundischen Sorten befassen.
Zum Beispiel mit der Chardonnay. Die ist ja weltweit wahrlich keine Rarität, wohl aber in Österreich. Da ist ihr Anbau erst s ...