Im Frühsommer des Jahres 1991 schien Ralph Krueger zum ersten Mal im Leben die Freude am Eishockey zu verlieren. Im Vorjahr war seine Mutter an Krebs gestorben, und Krueger, damals Spielertrainer beim Duisburger SC, beschloss, nach Austin, Texas, zu ziehen, um sich als Hotelmanager zu versuchen. Doch für einmal besass Krueger, der sein Lebenswerk auf den Kardinaltugenden Disziplin, Treue («Ich könnte meine Frau nie betrügen») und Geduld aufbaut, nicht genug Kondition: «Bald nahm ich ein Flugzeug nach Frankfurt», berichtete er dem Sport-Magazin, «und schaute in den Zeitungen nach, wo man in letzter Zeit einen Trainer gefeuert hatte.»
Die ersten, die von seiner Rückkehr nach Europa ...