Die letzte Medienkolumne von Kurt Zimmermann in der Weltwoche («Die Seitensprünge des Alain B.», Nr. 5/22) hat interessante Reaktionen und Nichtreaktionen ausgelöst. Dass bei der NZZ am Sonntag zwei aufwendig recherchierte Artikel von Peter Hossli auf Geheiss der Chefredaktion unterdrückt worden sind, hätte eigentlich reichlich Stoff für Berichte und Kommentare abgegeben. Doch kein einziges gedrucktes Medium hat die Story über die verschiedenen ausserehelichen Affären von Alain Berset aufgenommen, die sich teilweise innerhalb der Bundesverwaltung abgespielt haben. Dies erstaunt wenig angesichts der Tatsache, dass es die Verlage und deren Journalisten so kurz vor der Abstimmung ...