Wenn Produkte ihren Namen ändern, mag das überraschend und gewöhnungsbedürftig sein, wenn aber Marken die Namen wechseln, ist Verunsicherung Programm. Aus Raider wird Twix? Kein Problem. Aus dem Audi 80 der A4? Kein Thema. Aus dem Opel Kadett der Opel Astra? Mühelos. Aber aus Daewoo Chevrolet? Mutig.
In der zeitgenössischen Literaturtheorie nennt man das aggressive Verschieben von Semantiken Dekonstruktion. Die Dekonstruktion zerstört alte Sinnzusammenhänge, um neue, freiere und poetischere Synthesen zu schaffen. Die Modernität liegt im Bruch. Deswegen darf der Übergang vom koreanischen No-Name-Produkt zum amerikanischen Mythos als hypermodern bezeichnet werden. Zehn Jahre nach Ein ...