Ein Blick in die Mechanik des CD-Veröffentlichungs-Karussells. Zum selben Datum, an dem man Ellen Alien, Maximo Park, The Coral, Turin Brakes, Common, The Others, Andreas Dorau, Studio Pankow oder Aimee Mann besprochen hätte, wälzen sich drei fette Szenekaiser auf die Bühne, um sich uns in ihren neusten Kleidern zu zeigen: The White Stripes, Oasis und Coldplay. Die Inszenierung global und kostspielig und hauptsächlich darauf hinzielend, dass die Songs nicht zu früh im Internet erscheinen. So erhält man diese drei Alben nicht einfach zur Besprechung, sondern muss mit Blut unterschreiben, sie niemandem zu zeigen. Oder hat gar beim Vertrieb zum feierlichen Anhören vorzutraben – Anmeld ...