Am Anfang war die Revolte der Tibeter in Lhasa. Am Ende finden die Olympischen Spiele in Peking statt. Doch es bleibt schwer abzuschätzen, wie die Monate dazwischen Chinas Rolle in der Welt und sein Verhältnis zum Westen bestimmen werden. Fest steht: Wie China auf die Tibet-Krise und die durch sie entzündete westliche Kritik reagiert, wie es unter diesem Druck die Olympischen Spiele gestaltet, wird sein Image bestimmen und damit auch seinen Einfluss in der Welt. Insofern ist Tibet schon heute ein zweites Tiananmen. Doch der Ausgang ist im Gegensatz zu 1989 offen. Damals schirmte sich China nach dem Massaker auf dem Platz des Himmlischen Friedens ab, bis Deng Xiaoping 1992 seine berühmte ...