Korruption hat viele Namen. Beziehungspflege, Pfründenpolitik, Nepotismus oder was die Weltbank den «Missbrauch Âeines öffentlichen Amtes für privaten Gewinn» nennt, prägen die Menschheitsgeschichte bis heute. Normalerweise sind die am meisten korrupten Länder arm, undemokratisch und wettbewerbsschwach.
China ist nur undemokratisch. Die chinesische Korruption ist uralt, endemisch, das notwendige Schmiermittel, ohne das gar nichts läuft. Sie ist in der chinesischen Kultur tief verwurzelt, in allen Lagern und Schichten. Wer sie ausrotten will, muss mit Verlusten rechnen. Sie ist auch ein bewährtes Mittel im politischen Machtkampf.
Der alle überragende Xi Jinping, Präsident und Par ...