Tel Aviv
Beim jüngsten Massaker in Syrien, bei dem an die 1500 Menschen getötet wurden, sind die Christen glimpflich davongekommen. Die Gewaltopfer waren überwiegend Alawiten, eine Glaubensgemeinschaft, der auch der gestürzte Präsident Baschar al-Assad angehört. Doch bei Christen geht die Angst um. «Wir stellen eine Islamisierung Syriens fest», sagt Matthew Barnes, Sprecher des Hilfswerks Open Doors, der eben von einer Syrienreise zurückgekehrt ist. Schülerinnen müssten sich verschleiern, Polizisten die Scharia studieren. In der neuen Verfassung, die Übergangspräsident Achmed al-Scharaa vergangene Woche präsentiert hat, wird die islamische Rechtsprechung als «wicht ...