Mit seinem Outfit fällt Christian Imark unter den üblicherweise konservativ gekleideten SVP-Politikern auf. Seine verwaschenen Jeans und das poppige Jackett machen ihn schon optisch zu einem Aussenseiter. Eine Rolle, die der Nationalrat bis dato aber in seiner Fraktion nicht nur wegen der Kleidung innehatte. Der 39-Jährige spielte im Parteiorchester auch sonst nur die zweite Geige. Ein typischer Hinterbänkler, könnte man meinen: im Auftritt nett und umgänglich, aber ohne Einfluss auf die Geschicke der SVP. Imark selber sagt: «Es ist so, dass in Bern niemand auf mich gewartet hat. Das geht vermutlich vielen anderen gleich, die neu ins Bundeshaus gewähl ...