Christo, mit bürgerlichem Namen Christo Vladimirov Javacheff, ist eine Ausnahmeerscheinung. Der environment artist schafft ebenso gigantische wie kurzlebige Werke, deren Sinn schwer zu erklären ist, die aber trotzdem Millionen von Betrachtern in ihren Bann schlagen. Seine Installationen stehen auf halbem Weg zwischen Skulptur, Architektur und urbanistischer Gestaltung, werden aber nur in Form von Grafiken der Nachwelt überliefert. Aktionen wie jetzt wieder die safranfarbenen curtains im New Yorker Central Park dauern in der Regel nur zwei Wochen, erfordern aber eine jahrelange Vorbereitungszeit. Christo hat das Happening neu erfunden – als Generalstabsübung.
Jeanne-Claude, mit Mädchen ...