Dank geschickter Terminierung auf den ereignisarmen Jahreswechsel erhielt der scheidende SVP-Präsident Marco Chiesa zahlreiche journalistische Nachrufe. Allerdings kaum gute – und schon gar nicht gutgemeinte. Der Tessiner habe «zum erfolgreichen Wahlkampf wenig beigetragen» (Inside Paradeplatz), «-Chiesa war nie der Boss» (CH Media), sondern «zweite Wahl» («10 vor 10»), der vortrug, «was man ihm aufgeschrieben hatte» (NZZ). Bei der schriftlichen Fassung des «Echo der Zeit» (SRF) hiess es in einem freudschen Versprecher «SVP--Manie» statt «-Manier».
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