Am Anfang jeder Beziehung steht ein Wenn. Was wäre gewesen, wenn es zur Zeit, als die Zürcherin Monica Studer beschlossen hatte, Malerin zu werden, an der Kunstgewerbeschule ihrer Heimatstadt eine Klasse für freie Malerei gegeben hätte? Dann wäre sie vermutlich nicht ans Rheinknie gezogen und hätte den Basler Christoph van den Berg nie kennen gelernt. Oder sie hätte sich in Paris, wohin es sie zunächst verschlagen hatte, verlieben und ihren Berufswunsch an den Nagel hängen können. Auch nachdem sich die junge Malerin und der frisch diplomierte Zeichnungslehrer gefunden hatten, war alles noch offen. Denn in den ersten drei Jahren ihrer Beziehung haben beide konsequent ihre eigenen Pr ...