Nichts hat die Schweiz in der jüngsten Zeit mehr erschüttert als der Fall der UBS. Mit sechs Milliarden Franken musste der Bund sie retten, und um die Amerikaner zu besänftigen, nahm der Bundesrat in Kauf, dass das Bankgeheimnis gebrochen wurde. Nun haben die Geschäftsprüfungskommissionen des Parlaments diese Vorgänge untersucht. Das Bild, das sie insbesondere von der Regierung zeichnen, beunruhigt. Auch nach 370 Seiten kommt man nicht aus dem Staunen und Gruseln. Gerne erführe man mehr, eine PUK, die alle Beteiligten befragen könnte, wäre angebracht.
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Doch es ist wenig wahrscheinlich, dass eine parlamentaris ...