Die Nebel im Fall «Jacques Baud» lichten sich langsam. Aber was zum Vorschein kommt, ist definitiv kein Ruhmesblatt für die Regierung. Wie Recherchen der Weltwoche zeigten, wurde der von der EU wegen seiner Meinungsäusserungen zum Ukraine-Krieg bestrafte Generalstabsoberst und ehemalige Schweizer Nachrichtendienstoffizier und Diplomat im Dienst der Uno in Bundesbern wie eine heisse Kartoffel behandelt («Autoritäre Methoden», Weltwoche Nr. 51/25). Nun enthüllen weitere Nachforschungen, wer wann was wusste. Und dass der Bundesrat trotzdem bis heute untätig bleibt.
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