Dresden
Mit seinem neuen Roman «Der Schlaf in den Uhren» hat der Dresdner Schriftsteller Uwe Tellkamp für ein seltenes Spektakel gesorgt: Er hat den Rezensenten die Gelegenheit verschafft, eine offenbar lang angestaute Wut loszuwerden. Fast alle stürzen sich derzeit auf diesen Einzelgänger, um ihn zu vermöbeln – ihn, der einst für seinen Bildungsroman und Millionenseller «Der Turm» gefeiert und danach, wegen kritischer Äusserungen zur Flüchtlingspolitik, in den Orkus sozialer Ächtung gestürzt wurde. Sein neuer Roman: Fantasy, Satire und Mythologie in einem, ein vielschichtiges Monsterstück über die deutsche Geschichte.
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