Ich spreche da vor allem von mir selbst. Beim Erscheinen dieser Kolumne bin ich seit etwa 21 Tagen in Selbstisolation, unterbrochen nur von einem Lebensmitteleinkauf. Weil ich sowieso einen guten Teil meiner Arbeit im Home-Office erledige und soziale Distanzierung schon länger zu meiner geschätzten Routine gehört, hat sich bei mir nichts grossartig geändert (wenn das Ganze vorbei ist, bleibe ich zur Erholung auch erst mal ein bisschen zu Hause). In Quarantäne achte ich weiterhin darauf, dass meine Nägel stets perfekt manikürt sind. So absurd es ist: Kleine Rituale schaffen ein Stück Normalität in Zeiten von Ungewissheit.
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