Am besten, man trinkt schon zum Aperitif eine Flasche Fendant und legt dann bei einem Fondue noch einmal nach. So kommt man in die richtige Verfassung, um sich «Bienvenue en Suisse», die neue Eidgenossen-Komödie, anzusehen. Man wird sich entspannt über das Feuerwerk von Schweiz-Klischees amüsieren, das die welsche Regisseurin Léa Fazer während der ersten halben Stunde ihres Spielfilms zündet, und dann wird man ermattet wegschnarchen und sich den ziemlich missratenen Rest ersparen.
Chauvinistische Vorurteile sind hässlich, aber sie haben eine manchmal reizvolle Affinität zu höherem Blödsinn. Zu Recht wurde die Tokio-Farce «Lost in Translation» ein Welterfolg, obwohl das Bild, da ...