Vierzig Tote – und niemand ist verantwortlich? Eine Woche nach dem verheerenden Brand in Crans-Montana bleiben die Involvierten, das Wirte-Paar sowie die Gemeindebehörden, im Abwehrmodus. Sie sagen nichts und wenn doch, dann widersprechen sie sich. Eines ist dabei heute schon klar: Der Brand ist ein menschengemachtes Unrecht, ein Verbrechen, das die Schweiz noch lange beschäftigen wird. zur Story, 8, 9, 10, 12, 15, 18, 22, 34, 49
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In diesem Jahr findet die Fussballweltmeisterschaft in den USA, in Kanada und Mexiko statt. Es ist das grösste Sport- und Showereignis, das der Planet je gesehen hat. Verantwortlich dafür ist Gianni Infantino, Präsident des Weltfussballverbands Fifa. Der Weltwoche gibt der Schweizer ein ausführliches Interview. Wir sprechen mit ihm über die Faszination Fussball, aber auch über das Verhältnis von Sport und Politik, über Donald Trump, dem Infantino im Dezember den ersten Fifa-Friedenspreis überreicht hat, und über die Chancen der Schweizer Nati am Turnier. zur Story
Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein Forscher mit mathematischer Präzision den Zerfall von Staaten studiert. Noch seltener ist es, wenn er aus seinen Studien positive Schlüsse zieht. Peter Turchin tut genau dies. Der «Kollapsologe» hat die grösste historische Datenbank über kollabierende Gesellschaften angelegt. Urs Gehriger hat ihn in seinem Wiener Datenkabinett direkt neben Schloss Belvedere besucht, wo ihm Professor Turchin erklärte, wie taumelnde Nationen ihren Untergang abwenden können. zur Story
Steigende Mieten, Wohnungsknappheit, Verkehrsstaus, teure Klimapolitik, überforderte Schulen und Gemeinden – bei vielen Themen, die hitzige Debatten hervorrufen, zeigt sich, dass sie mit der Zuwanderung zusammenhängen. Wie sehen Ursachen und Wirkungen genau aus? Wir fragen Reiner Eichenberger, Ökonomieprofessor an der Universität Freiburg, nach den Auswirkungen des Bevölkerungswachstums auf das Land. In seiner Beurteilung stellt dieser tiefe Verwerfungen fest: «Die Personenfreizügigkeit stellt die Spielregeln der Schweiz auf den Kopf», so Eichenberger im Gespräch mit Beat Gygi. Es lohne sich für die Schweiz nicht mehr, kluge Politik zu betreiben, wenn die dadurch erzielten Standortverbesserungen sogleich Zuwanderer anzögen, die dann gratis die Früchte miternten könnten. Er sieht jedoch auch Möglichkeiten, die Zuwanderung in vernünftige Bahnen zu lenken. zur Story
Die Rockmusik, einst als Jugendkultur gefeiert, wird heute mit Re-Issues überschwemmt, schreibt Jean-Martin Büttner. Die Stars aus den sechziger und siebziger Jahren melden sich zurück – mit Anthologien, Dokfilmen, nachgereichten Live-Aufnahmen und teuren CD-Boxen. «Retromania» heisst der Trend: Die Musik der Alten dröhnt die Songs der Jungen weg. Ein Grund dafür ist, dass die Sixties bis heute als Dekade des Aufbruchs gefeiert werden, die Musik jener Jahre war der Soundtrack des Protests. Nun lässt sich damit wieder gutes Geld verdienen. Die von John Lennons Witwe kürzlich veröffentlichte Box «Power to the People» kostet über 200 Franken. zur Story
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