Zweimal wöchentlich leistet sich der 43-jährige Vermögensverwalter Erich A. (Name geändert) einen Business-Lunch der besonderen Art. Während sich seine Kollegen aus dem Zürcher Finanzmilieu im Klub des Nobelhotels «Baur-au-Lac» oder in der «Savoy»-Bar kulinarisch verwöhnen lassen, vergnügt sich A. in einem Luxusbordell an der Birmensdorferstrasse, wo er sich einer seltsamen Metamorphose unterzieht: Der zweifache Familienvater mutiert zum imaginären Dobermann, der, angeleint am Hals, aus dem Futternapf einen Beutel Hundefutter verschlingt, danach vor einer eigens zu diesem Zweck mit Plastik ausgeschlagenen Wand sein rechtes Bein zum Pinkeln hebt, um anschliessend die sich als Sch ...