«Darf ich Ihnen den Showroom zeigen, oder trinken wir zuerst Kaffee?», fragt die Pressedame. Mittlerweile ist es 11.15 Uhr, ich sitze in einem Geschäftshaus im Industriegebiet von Molvena, einem Flecken zwischen Venedig und Bozen, und warte auf mein Interview. Ich soll um elf hier sein, sagte mir die Sekretärin, denn der Chef müsse um punkt zwölf zum Flughafen. «Wird die Zeit nicht knapp?», frage ich um halb zwölf, als die Pressedame den zweiten Espresso bestellt. «Aber nicht doch, Renzo hat seine Pläne geändert – sobald Sie fertig sind, holt ihn ein Hubschrauber ab.» Darauf hinzuweisen, dass ich um vier Uhr morgens in Zürich abgefahren sei, um nicht zu spät zu kommen, ersch ...