Dänemark, Martin Rikli, Robert Redeker, «Der Verrat an Anne Frank», Kurt Pelda
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Dänemark, Martin Rikli, Robert Redeker, «Der Verrat an Anne Frank», Kurt Pelda

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Dänemark, Martin Rikli, Robert Redeker, «Der Verrat an Anne Frank», Kurt Pelda

Dänemark hat nur halb so viele Einwohner wie die Schweiz, und sein höchster, nun ja, Berg ist 172,52 Meter hoch. Dennoch überragt der kleine Staat nicht nur die Schweiz, sondern den Rest Europas um Längen: Ob im Umgang mit der Pandemie oder beim Problem der Massenzuwanderung – die Dänen schwimmen gegen den Mainstream und machen damit alles richtig. Loben würden sie sich selbst nie dafür: Janteloven heisst das Prinzip, dass man sein Licht unter den Scheffel stellen muss. zur Story

Dänemark, Martin Rikli, Robert Redeker, «Der Verrat an Anne Frank», Kurt Pelda

Der Schweizer Martin Rikli (1898–1969) ist hierzulande nahezu unbekannt. Eigentlich erstaunlich, war er doch als Dokumentarfilmer des nationalsozialistischen Deutschland einer der lautstärksten Propagandisten von Hitlers Regime. Er gilt nach Leni Riefenstahl als wichtigster Dokumentarist des Dritten Reiches. Seine populärwissenschaftlichen Vorfilme kamen beim Kinopublikum weniger gut an als seine Streifen über ferne Länder oder zur Verherrlichung von Kriegsmarine, Flugwaffe oder Autobahnen. 1940 begleitete Rikli als «eingebetteter» Reporter die Wehrmacht bei der Besetzung Norwegens, bevor er 1944 seine «schöne Wahlheimat» Deutschland still und leise in Richtung Zürich verliess. zur Story

Robert Redeker war der erste französische Philosoph, der nach Todesdrohungen der Islamisten monatelang untertauchen musste und unter Polizeischutz stand. Leser von Michel Houellebecq kennen ihn als «Robert Rédiger» aus dem Roman «Unterwerfung». Im Gespräch mit Jürg Altwegg äussert er sich über eine Gesellschaft, die keine Helden und Heiligen mehr hat. Frankreich, sagt Redeker, sei in der Pandemie zur «Parodie einer Diktatur» geworden. Eric Zemmour konfrontiere das Land mit seiner verdrängten Wahrheit – wählen wird er ihn dennoch «eher nicht». zur Story

Ein Sachbuch der Kanadierin Rosemary Sullivan sollte enthüllen, wer das Versteck von Anne Frank an die Nazibehörden verriet. Aber die These, dass der jüdische Notar Arnold van den Bergh der Hauptverdächtige sei, wird von vielen Historikern als unglaubwürdig bezeichnet. Dieser Meinung hat sich nun auch der Amsterdamer Verlag Ambo Anthos angeschlossen, bei dem die niederländische Übersetzung erschienen ist. Er hat den Entscheid, eine weitere Auflage zu drucken, verschoben und sich bei allen entschuldigt, «die sich durch das Buch beleidigt fühlen könnten». Pierre Heumann rezensiert «Der Verrat an Anne Frank», dessen deutsche Übersetzung für kommenden März angekündigt worden ist. zur Story

In eigener Sache: Die Weltwoche baut weiter aus. Mit dieser Ausgabe stösst Kurt Pelda, promovierter Ökonom und Schweizer Journalist des Jahres 2014, als Reporter zur Redaktion. In seiner langen erfolgreichen Karriere arbeitete Pelda, 56, für das Schweizer Fernsehen, die NZZ, den Tages-Anzeiger, die Financial Times und als freier Autor auch für die Weltwoche. Nun wird der gebürtige Basler seine grossen Erfahrungen als Kriegsreporter und Rechercheur voll und ganz in die Weltwoche einbringen. Wir heissen den neuen Kollegen herzlich willkommen und wünschen ihm für die neue Aufgabe viel Erfolg.

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