Das Filmland Dänemark ist ein Phänomen. Ein Rummelplatz der Talente ist es gewiss nicht, aber auf dem kommerziellen europäischen Verschiebebahnhof mischt es kräftig mit. Und das hat Tradition. Schon zu Stummfilmzeiten brachte es ein Talent zu internationalem Renommee: Carl Theodor Dreyer (1889–1968); am bekanntesten wurde sein Film «La Passion de Jeanne d’Arc» (1928). Auch Komiker wie Pat und Patachon oder die Filmreihe «Olsen Bande» wurden zu Exportschlagern; und Ähnliches gilt für Regisseure wie Gabriel Axel («Babette») oder Bille August («Pelle, der Eroberer»).
Von solcher Breitenwirkung kann der deutsche oder auch der Schweizer Film nur träumen. Lars von Trier («Break ...