Daisy Moshammer
Rudolph Moshammer hat testamentarisch festgelegt, dass es seiner Yorkshire-Terrier-Hündin auch nach seinem Ableben an nichts fehlen wird. Er garantierte ihr lebenslanges Wohnrecht in seinen Gefilden und vermachte sie seinem Chauffeur Andreas K. Dieser beteuerte: «Sie wird ein sorgenfreies Leben haben» (im Gegensatz zu den Möpsen und Boxern, die sich den ganzen Tag grämen und deshalb mit Sorgenfalten im Gesicht herumlaufen). Mehr konnte Moshammer für seinen Hund nicht tun. Das Landgericht München fällte nämlich vor Jahresfrist ein wegweisendes Urteil. Eine Frau hatte geschrieben: «Meine Erben sind mein Hund Berry, meine Geschwister, bitte nicht streiten, Eure Tante.� ...