«Bini Arschloch», sagt Riccardo immer wieder, «bini gross Arschloch!» Ein elender Ehebrecher und Fremdgeher sei er. Lange genug hatte er sich Anneröslis Klagen über seine Figur, seine Faulheit, seine Falten, vor allem aber seine Fernsehsucht anhören müssen. Bis er eines Tages beschloss, das zu tun, was andere Männer in der Lage auch tun: sich das, was sie brauchen, anderswo zu holen. Seit einiger Zeit trifft er sich nun mit einer sehr wohlhabenden Dame – geschieden ihrerseits – für Fernsehabende. Die Neue sei so ganz anders als Annerösli, so unkompliziert. «Eine der Annehmlichkeiten unseres Alters ist doch, dass wir aufhören können mit Gymnastik und Jugendwahn», habe sie g ...