Ein Solothurner Regierungsrat und der Präsident der Kantonshauptstadt begegnen sich zufällig in der ersten Klasse des Zugs nach Bern. Eine gute Gelegenheit, ein Bauprojekt zu besprechen, das beide, Stadt und Kanton, betrifft. Der Zug fährt los, und die zwei Politiker diskutieren – bis der Stadtpräsident die Augen schliesst und einschläft.
Was dem Herrn Regierungsrat widerfahren sei, sei nichts Besonderes, sagen Leute, die öfter mit dem Eingenickten zu tun haben. «Ku-Flu», wie sie in Solothurn ihren Stapi nennen, schlafe auch bei Sitzungen immer wieder mal ein. «Der Kurt hat einfach zu viel zu tun», erklärt ein Lokalpolitiker, der seinen Namen nicht in der Zeitung lesen will.
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