Der ehemalige Lehrer, der seinen Schülern gerne Fantasy-Geschichten erzählt hatte, verknüpfte als Science-Fiction-Autor klassisches Kulturgut mit Action. Neu war das natürlich nicht in der amerikanischen Fantasy- und SF-Szene. Doch mit seinen «Hyperion-Gesängen» wollte Dan Simmons eine Menge wuchten: Griechische Göttersagen, Religionen, Philosophie, Dichtung – bis zur künstlichen Intelligenz liess er darin nichts aus. Das ist starker Tobak, den nur Hardcore-Fans goutieren. Weil so manche Epen seiner Kollegen verfilmt wurden (wie Frank Herberts «Dune»), ist seit langem auch «Hyperion» in der Hollywood-Pipeline. Nur sei alles viel zu komplex. Man könnte auch sagen: zu üb ...