Wäre Daniel Vasella ein Fussballer, würde man sagen, er sei ins Abseits gelaufen. Nun ist Daniel Vasella aber Chef von Novartis und ein ausgebildeter Mediziner, den die Finanzjournalisten wieder häufiger mit «Doktor Vasella» betiteln, was wohl nur ironisch gemeint sein kann. Sogar in Wirtschaftszirkeln rund um die Bahnhofstrasse gilt Vasella nicht mehr als der «Super Dan», der er einmal war.
Beim Volk war er noch nie beliebt. Er machte sich unpopulär, weil er gleich bei der Fusion zur Novartis 12000 Leute entlassen wollte (in Wahrheit baute er viel weniger ab). Bald übernahm er auch noch das Amt des Präsidenten, seither kontrolliert er sich als CEO quasi selber. Und wäre es nach d ...